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 Betreff des Beitrags: Seltsame Kreaturen
BeitragVerfasst: Di 12. Okt 2010, 21:29 
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Dorfplatz:

Ein plötzliches Flackern erhellt die Schatten einer der Gassen welche zum Platz führen. Bläuliche Lichter blitzen auf und vertreiben für den Bruchteil eines Herzschlages die Dunkelheit, ähnlich wie bei einem mächtigen Sommergewitter. Jedoch dauert das seltsame Spektakel, welches wohl kaum natürlichen Ursprungs ist, nur wenige Momente lang an. Kaum das die Gasse wieder in Dunkelheit gehüllt ist ertönt aus dieser ein markerschütternder Schrei. Ein Schrei fern von den Tonlagen welche Menschen, Elfen und die anderen Rassen zu Stande bringen könnten. Ein schriller, greller Ton wie von einem Ungetüm oder vielleicht Schlimmeren?

Magd Ella-Bree zog die hand wieder vorsichtig und ruhig zurück. Sie lächelte kurz und blickte auf in den Himmel. Ach mein süßer Neanir mein Körper ist nicht bei mir. Ich bin tot. Mein körper kommt nicht mehr zurück zu mir. Sie neigte den Kopf und lächelte. Doch ihre Augen zeigten einen glasigen Schimmer. Sei Glücklich deinen Körper zu haben. warf sie noch kurz ein bevor sie ein lauter Hickser stopte Hm, das ist eine berechtigte Frage. Wieso tuen wir das? sie überlegte und wurde dabei von diesem lästigen Hicksen begleitet. Ich denke es iegt daran das ihr für viele einfach nur tiere seit. Sie wollte dies nicht so hart oder verletztend dem kleinen Wesen rüber bringen. Aber sie glaube nunmal das es so sei. Sie schloß die Augen wieder und ließ ein weiteresmal diesen leichten Schimmer hervor kommen. Sie öffnet die Augen und hält ihre Hand an ihren Bauch. Der lästige Schluckaufbringt so langsam ein leichtes Seitenstecken auf. Doch sie läst sich nichts anmerken. Dafür war sie sogar zu stolz obwohl sie nur eine herrum irrende Seele war.

Bauernjunge Larachiel kreuzt den Blick der Echse unerwartet, sodass er selbst erstarrt war noch ehe jene sich hinter die Häuserecke zurückziehen konnte. Einen Moment überrascht harrt er noch, doch das Reptil schiebt den Kopf kein weiteres Mal nach vorne, sodass er sich wieder gen Noelle wendet. Allmählich fragte er sich wer hier mehr Angst vor wem hatte.. Nun, im Grunde hatte er garkeine Angst.. Er lächelt. Sehr erfreut Noelle.. Meint er, hebt eine Hand aus der Tasche seines Mantels um sie ihr zu reichen. Angenehm eure Bekanntschaft zu machen. Wieder dieses höfliche Geplänkel, aber zumindest waren seine Wortet dieses eine Mal sein Ernst und nicht nur reine Floskel.. und dann war da dieses Licht. Larachiel fährt unverhofft herum, stellt sich ganz unüberlegt zwischen Noelle und den Ursprung des Blitzens, den er nicht mehr erkennen kann. Er erinnert sich daran, dass sie erwähnte sich selbst schützen zu können.. dennoch geschah es beinahe von selbst, dass er sie hinter sich bringen wollte. Seine Augen zucken gen der Gasse als der Schrei ertönt und er verzieht die Lippen. Klingt nicht gut. Stellt er fest ohne seinen Blick zu lösen, sammelt sich bereits für den Ernstfall, sein Körper merklich angespannt.

Grossbauer Yharei schlägt im nächsten Moment die Hände auf die Ohren als er diesen markerschütternden Schrei vernimmt und stürzt von dem Baum auf den er geklettert war wo er sich den Kopf stößt und sich auch sofort wieder aufzurappeln. Er weiss nicht so recht was es war und tritt nur langsam etwas näher an den Waldrand um in jene Richtung zu schauen aus der jene Geräusche gekommen waren. Sieht nur kurz etwas von den bläulichen Lichtern.

Bauernmädchen Slasaea schließt kurz die Augen und zählt in Gedanken ihre Ausrüstung auf um sich wieder zu beruhigen... Eine gute methode sich zu vergewissern das man aufmerksam und auf alles verbereitet war. Sie war noch nicht ganz fertig als sie Schreie hört. Sie verstand die Sprache zwar immernoch nichts, aber es war klar das was auch immer da passierte nichts gutes bedeuten konnte. Wieder kommt der Kopf um die Ecke... zum glück war es inzwischen dunkel. Leicht glimmen ihre gelben Augen in der Nacht auf als sie den Platz nach der Wärme fremder Körper abtastet. Woher genau war der Schrei gekommen? Sie konnte es nicht sagen, so versuchte sie zu erblicken wie wohl die anderen Personen darauf reagierten.

Rattenfänger Neanir erstarrt erst für einen Augenblick als er die Worte des Geistes vernimmt ehe er mit einem, nun sehr großen Satz, von ihr weg springt. Doch ehe er nun seinen Redeschwall freien lauf lassen kann, sie mit Fragen überschütten, wie es denn sein kann das sie noch da ist sieht er dieses Licht. Nur für einen Augenblick nicht länger sieht er dieses aufblitzen, welches ihn neugierig in die Richtung blicken lässt, der Geist gar vergessen. Doch als nun der Klang dieser Stimme zu vernehmen ist hält er sich die empfindlichen Ohren zu und schmeißst sich wie aus einem Reflex hin flach auf den Boden, ob nun zum Schutz vor dem was da kommen mag oder dem Lärm weiß er wohl selber nicht. Was ist den das? Das soll leiser sein, das tut doch in den Ohren weh! das von dem Geräusch eine größere Gefahr als der Lärm ausgehen könnte, lässt er dabei vollkommen außer auch, auch wenn sein Körper instinktiv angespannt ist.

Zerrissene Seele Noelle wirkt kurz einen Moment überrascht. Es war nicht üblich, dass ihr jemand die Hand gereicht hat. Doch sie nimmt die Geste mit einem freundlichen Lächeln an und legt ihre zarte Hand in seine, um sie kurz zu schütteln. Sie will ihn gerade fragen, wie lange er schon in diesem Dorf verweilt, als der bläuliche Blitz den Dorfplatz erhellt. Sie zuckt leicht zusammen und hält ihre Hand schützend über ihre Augen. Das grelle Licht tat weh in den Augen, die sich nun an die Dunkelheit gewöhnt hatte, die der Abend mit sich brachte. Als der Schrei aus den Gassen ertönt, zuckt sie abermals zusammen und weicht einen Schritt zurück. Sie schüttelt den Kopf auf Larachiels Worte. "Ganz und gar nicht. Könnt Ihr zuordnen, um welches Lebewesen es sich handeln könnte, das so einen Schrei von sich gibt?", fragt sie ihn und reibt sacht ihre Ohren, die nur eine kaum merkliche Spitze haben. Wenn man nicht darauf achtet, merkt man nicht, dass sie eine Halbelfe ist. Der bläuliche Blitz scheint ihr nicht natürlichen Ursprungs.

Magd Ella-Bree bekommt noch ein kurzes lächeln herraus bevor ein blaues Licht sie blendet. Sie hält ihren Arm schützend vor das Gesicht. Ein leiser Schrei entrinnt ihr vor Schreck. Scheinbar als Erwiederung ein mächtiges Gekreische. Sie öffnete kurz ein Auge und schaute auf die Katze. Sie hatte schon den ganzen Tag ein merkwürdiges Gefühl gehabt. Doch eine schlechte Nachhricht zu überbringen würde ihrer Rasse nur wieder zu gerecht werden und bestätigen. Die Ablehnung und Verachtung auf Grund dieser ,,Unheilbringer´´ ist einfach eine Last. Sie hielt sich aus diesem Grud immer stehts zurück. Doch diesesmal hätte sie doch ihrem Bauchgefühl folgen sollen. Erschreckt schaut sie nun in den Himmel und sucht nach der richtung des Schreis. Was war das fragt sie mit leiser aber hysterischer Stimme.

General Marvan Tesh hat sich gerade die Beine vertreten als er diesen Schrei gehört hat. Er tritt aus einer der Gassen und sucht mit den Augen den Platz ab. Viele Leute da, aber Niemand der so schreien würde. Eine Banshee vielleicht? Oder etwas anderes? Ein Greif Nein.. Er will es sehen, er will es sehen. Sein Herz schlägt schneller. Dass ES vielleicht auch gefährlich ist.. ist nur halb so wichtig. Es ist interessant. Und so bleibt er, den Kapuzenmantel vom Kopfstreifend, am Rande des Platzes, aufmerksam.

Ein weiterer Schrei ertönt, welcher dem Ersten in nichts nachsteht. Dann, vernimmt man dumpfe Geräusche. Sie folgen schnell aufeinander und lassen wohl den Boden leicht erzittern, denn in der Gasse rieselt der Schnee von den Dächern, jedes Mal wenn die Geräusche erklingen. Es dauert einen Moment bis der dunkle Konturen in der Gasse auszumachen sind. Gewölbte Konturen mit schwarzer Glatter Oberfläche, fast zwei Mann hoch. Ein schmales Haupt mit riesigen runden Augen mit unzählbaren Facetten. Die Mandibeln klacken bedrohlich, als das Wesen aus der Gasse heraus auf den Platz tritt, welches wohl an eine riesige Heuschrecke oder Gottesanbeterin erinnern könnte, wenn man solche Insekten kennt. Die Kälte scheint dem riesigen Insekt jedoch nichts auszumachen.

Bauernjunge Larachiel schüttelt den Kopf auf ihre Frage hin, sein Blick noch immer gen der Gasse gewandt als auch der zweite Schrei ertönt.. gefolgt von dumpfen Schritten.. schnellen und wuchtigen Schritten. Larachiel spannt sich noch weiter und plötzlich erscheint etwas in der Gasse, unweit des Platzes. Sein Blick bleibt auf der galtten, dunklen Oberfläche des Wesens hängen, streift höher, an der Kreatur empor, gen dessen Kopf. Ach du.. Was zum Teufel ist das..? Seine Stimme ist leise, beinahe so als fehle ihm der Atem. Er tritt einen Schritt hinter sich, will Noelle, die er noch immer ungebetener Weise beschützen zu wollen schien, weiter hinter sich schieben, fortdrängen von jenem.. Monster? Wir sollten gehen.. Stellt er mit humorlosem Lächeln fest, lässt den Blick nur kurz abschweifen, ganz so als sähe er sich bereits nach einem geeigneten Fluchtweg um.

Grossbauer Yharei vernimmt weitere Schreie und Geräusche ehe sich langsam Konturen aus der Gasse schiebt und er spürt wie sein Herz schneller schlägt als er sich weiter weg bringt, wenn er auch weiter auf den Platz tritt, wenn ihn auch jemand sehen könnte, das war ihm nun eigentlich egal nachdem was sich ihm hier bot. Er weiss nicht genau was er davon halten soll, vielleicht irgeneine Wesenheit die sich hier eingenistet hatte? Knapp schauter über den Platz, alle scheinen aber etwas überrascht zu sein oder irrte er? Das war wie ein schlechter Witz, man konnte nicht hinsehen aber auch nicht weg sehen.

Bauernmädchen Slasaea sieht was dort passieert und schluckt... Was waren das für Wesen? Sie war so abscheulich, aber offensichtlich auch mächtig. Diese Wesen konnten nur eins bedeuten... ein Gott hatte sein Antlitz auf dieses Dorf gelassen. Die junge Echse tritt nun etwas selbstsicherer hinter der Gasse hervor und tut das was sie damals in der Schamanin Ausbildung schon so oft getan hatte.... Sie fällt auf die Knie und betet. Laut ruft sie mit der rauen und zischelnden Echsenstimme den Weltengott Abraxas an und lobtpreist ihn, ehe sie fragt wie dieses Dorf seinen Zorn auf sich gezogen hatte , oder mit welcher Ehre sie den Besuch seiner Diener verdient hatten. Vielleicht gehörten sie auch zu einer anderen Gottheit... was die junge Echse jedoch nicht daran hindert noch inbrünstiger zum Weltengott zu beten so wie es schon unzählige Generationen in Glosgwoss vor ihr getan hatten.

Zerrissene Seele Noelle zuckt abermals zusammen, als ein weiterer markerschütternder Schrei über den Dorfplatz hallt. Es schmerzte sie in den Ohren, über die sie nun schützend ihre Hände hält, damit es nicht gar so laut ist. Als sie nun den Boden unter sich erbeben spürt, schaut sie sich suchend nach der Quelle um. Sie braucht sich nicht lange umzusehen. Denn schon erkennt sie den riesigen dunklen Schatten zwischen den Gassen, der sich bald als riesiges Monster entpuppt. Ihre Lippen öffnen sich für einen erstickten Schrei, der es nicht über ihre Lippen schafft. Sie lässt sich von Larachiel etwas zurückdrängen und kann ihren Blick nicht von dem Ungetüm wenden. "Ja...das sollten wir.", stimmt sie Larachiel leise zu und weicht noch weiter zurück, darauf bedacht, nicht zu hektische Bewegungen zu machen. Wer weiß, auf welche Reize dieses Ding reagiert.

Rattenfänger Neanir vernimmt die verwunderten Wortwechsel der anderen, was ihm sagt das keiner so wirklich weiß was das sein soll und als der zweite Schrei erfolgt schmeißst er sich neuerlich, die Ohren platt gedrückt auf den Boden. Erst als es wieder leise ist hebt er den Blick, doch dann beginnt ganz leise der Boden unter ihm zu vibrieren und zuerst geht er von einem Erdbeben aus ehe sich das große Wesen aus der Gasse schält und sich erst Neugierde dann blanke Angst in ihm ausbreitet. Was ist das? wirft er die gleiche Frage wie der Mann in die Runde und bei diesem Gedanken fällt er ihm auch wieder ein. So schnell er nur kann huscht er hinter diesen, macht sich so klein es geht, nicht daran denkend das dieser rückwärts läuft. Du bist ein großer starker Mann, du musst uns beschützen! Los! und mit diesen Worten meint er ist alles geklärt, verweilt, die Augen auf das merkwürdige Wesen gerichtet zusammengekauert auf dem Boden. Der Mann würde sich nun schon um das Ding da kümmern und dennoch ist er mehr als angespannt. Die ganzen Personen am Rand der Platzes spielen nun keine Rolle mehr für ihn und werden einfach ausgeblendet.

General Marvan Tesh sagt: "sieht wie die Leute sich zurück ziehen. Er sieht die Abscheulichkeiten mit Faszination, und einer gewissen Begeisterung an.. aber es ist mehr als nur eines. Er zieht sich wieder etwas in die Gasse zurück, sodass sein Körper größtenteils von der Ecke bedeckt wird und nur sein Kopf auf dem Platz sichtbar ist. Er muss wissen, wie stark sie sind.. und wie gut ihre Wahrnehmung ist, was für eine Wahrnehmung sie haben."

Für einen Moment scheint die Zeit still zu stehen und die riegie schwarze Fangschrecke hält inne. Der dreieckige Schädel dreht sich während die undeutbaren Augen über den Platz und die Anwesenden blicken. Die ersten beiden Gliedmaßen, welche in langen messerartigen Formen enden, ragen in die Höhe, während das Monstrum mit den restlichen Vier das Gleichgewicht zu halten scheint. Etwas länger bleibt sein Blick auf Slasaea gerichtet, dann enfährt dem Wesen ein weiterer Laut, als würde man einen Stock unheimlich schnell gegen die Rinde eines Baumes schlagen, dann stapft es wieder los und hält in erschreckend schnellen Tempo auf die Anwesenden zu.

Magd Ella-Bree erlbickte mit großen Augen diesen Riesen. Ihr Körper zittert. Selbst als ein Geist verspührte sie Angst. Sie blickt rasch nach unten zu dem zusammengekauerten Neanir. Sie kniet sich nieder und streicht mit ihrer Hand unmerklich über ihn. Keine berührung Nur einmal streichen. Doch ihre zitternde Hand kann sie nicht verbergen und sie stellt sich vor Neaniert Lauf mein kleiner, villeicht hat es dich noch nicht bemerkt. wieso sie das sagte, weißsie auch nicht. Sie wollte nur das jeder unbeschadet von hier fliehen könne. Doch bei dem anblick von diesem...Ungeheuer ging es ihr nicht besonders gut. Ihre weißen Augen schnellten hin und her. Von einer Person zur andern.

Bauernjunge Larachiel bemerkt aus dem Augenwinkel, dass die Echse wieder auf den Platz gekommen war und sich auf den Boden geworfen hatte um zu Abraxas zu beten wie es schien. Er hält sich nicht länger mit jener Tatsache auf, will weiter zurückweichen als das Katzenwesen urplötzlich hinter ihn eilt um dort in Deckung zu gehen. Um ein Haar wäre er über Neanir gestolpert und äußerst ungalant auf seine Kehrseite gestürzt, so fängt er sich noch, fährt allerdings erschrocken herum, wobei er die Kreatur einen Moment aus den Augen lässt um das Feles aus eisblauen Augen in einer Mischung aus Erschrecken und Zorn anzublicken. Was- Doch er kommt nicht weit, denn das riesige Insekt, oder was auch immer es sein mochte!- hielt nun direkt auf sie zu. Ein leiser, schwer verständlicher Fluch kommt über die Lippen des junge Mannes, der in seinem Leben noch kein größeres Problem gehabt hatte, als die Wahl seiner Abendgarderobe und in unwirscher Geste zieht er die Kaputze vom Haupt, entblößt das feuerrote, lange Haar, das in seiner Heimat so verschrien gewesen war. Seine Magie entfesselt sich als er die Rechte in zornig wirkender Geste vor den Körper hebt. Über seinen Fingern zucken erste Funken noch während er ausholt und alsbald bündelt sich das Feuer über seiner Handfläche zu einem Feuerball, den er dem Wesen an den Schädel werfen will. Vielleicht konnte er es einen Moment ablenken, seine magischen Kräfte ließen noch merklich zu wünschen übrig und seine Ausdauer war gering. Ohne sich weiters aufzuhalten will er Neanir packen und mitschleifen als er den Rückzug anzutreten scheint, das Gesicht in seiner Anspannung verzogen deutet er auch der Echse mit der freien Hand sie solle ihr Heil besser in der Flucht suchen.

Grossbauer Yharei scheint einen moment sein Herz würde stehen bleiben, als würde die Zeit stehen bleiben für einen Augenblick den er garnicht richtig fassen konnte und dann setzt sich das Wesen in Bewegung. Fast schon beeindruckend wie schnell es sich bewegt, wie anmutig das ganze aussieht, das er fast vergisst sich Gedanken darüber zu machen hier zu verschwinden, denn er war wahrlich kein Held noch war er stark als das er sich hier mit derlei Mächten anzulegen. Wie ein Schlag auf den Hinterkopf trifft es ihn und er bewegt sich nun erst langsam, schaut sich dann um ... wohin?

Zerrissene Seele Noelle blickt das Katzenwesen verwundert an, das sich nun neben ihr hinter Larachiel duckt. Sie blickt über die Schulter des Mannes und weicht eilig ein paar Schritte zurück, als das Wesen auf sie zuhält. Aus dem Augenwinkel erkennt sie die Magie, die Larachiel wirkt und den Feuerball, den er auf das Ding wirft. Sie weiß nicht, ob es besser war, einfach zu flüchten oder dem Wesen Kontra zu geben. War es besser es zu reizen oder es in Ruhe zu lassen. In ihrer Hand bilden sich schon ein paar Wassertropfen, die sich zu einem Wasserball zusammenfügen. Im Moment hatte es keinen Sinn, ihn zu werfen. Feuer und Wasser sind gegensetzliche Elemente. Zum Schluss trifft sie noch Larachiels Feuerball und die beiden elementarmagischen Geschosse heben sich gegenseitig auf.

Bauernmädchen Slasaea wirft sich immer wieder zu Boden, weiterhin die Gottheit anbetend der sie damals ihr Leben verschrieben hatte. Sie hatte die Ausbildung zu Schamanin nie beendet, trotzdem jedoch hatte sie die lehren nie vergessen. Die Geschichten die amn sich erzählte über die mächtigen Taten der Götter und nun hatte sie die Ehre selbst dabei sein zu können! Sie scheint erst aus ihrer Trance zu erwachen als ein Feuerball durch die Luft saust. "Aiiieee!" Kreischt sie entsetzt auf als sie sieht wie das rotglühende Geschoss auf die Kreatur zu rast. Wie konnte man nur so einen Frevel begehen und ein göttliches Wesen auf diese Art und weise zu belästigen? Die Echse unterbricht ihre gebete, raft ihre Felle zusammen nd schließlich beginnt sich eine kreischend zischelnde Schimpftirade über den Mann zu ergießen welcher den Feuerball geschleudert hatte. Als der Mann auch noch auf sie zeigt miss deutet sie natürlich und beginnt noch intensiver zu Zetern.

General Marvan Tesh kann nur den Kopf schütteln über die Echse, aber diese behält seine Aufmerksamkeit nicht lange. Das Ding ist schnell, zu schnell. Er durfte sich noch nicht in einen Kampf verwickeln lassen, er wusste zu wenig darüber. Dennoch sammelt er seine Magie um bereit zu sein. Wie könnte er es wohl kontrollieren? War es zu stark? Oder konnte er es schaffen? Zu viel von dem er keine Ahnung hatte. Mal sehen wie das Vieh auf die Feuermagie wirkt. Manche magische Wesen hatten einen natürlich Schutzpanzer gegen Magie, sodass gar nicht alle Magie durchdrang, vielleicht war es hier genauso.

Frontal trifft der Feuerball auf die Schädeldecke der Fangschrecke, wo er zerbirstet. Sogleich fängt die dunkle Oberfläche Feuer und ein neuer Schrei entrinnt der Bestie, noch intensiver als jene zuvor, so dass er in den Ohren schmerzt, ja gar in den Kopf all Jener zu dringen scheint welche ihn vernehmen, um dort Schmerzen zu verursachen. Schnell schüttelt die Fangschrecke das Haupt hin und her, verliert dabei Geschwindigkeit und bleibt am Ende gar stehen. Sichtlich von Schmerzen gepeinigt wirft sie den Kopf hin und her bis die Flammen verebben. Gefährlich klacken die Mandibeln als sie sich nun wohl für ein Ziel entschieden hat und nun direkt auf Larachiel zu steuert und dabei die Hälfte der Entfernung bereits überbrückt hat.

Rattenfänger Neanir beobachtet fasziniert das der Mann wirklich tut was er ihm gesagt hat. Doch noch erstaunlicher findet er WAS er da treibt. Einfach so in seiner Hand entsteht Feuer und dann fliegt es auch noch auf das Wesen zu, einfach erstaunlich! Doch ehe er sehen kann was nun passiert beginnt er Mann dennoch zu fliehen, auch wenn er nach ihm greift um ihn mit sich zu schleifen oder tragen? Dennoch duckt er sich unter der Hand weg, dreht sich selber herum und sprintet erst neben dem Mann ehe er an ihm vorbei zieht auf eine gut geeignete Hauswand zuhaltend. Nun lauf aber auch wenn du schon nicht kämpfst! brüllt er keuchend zurück ehe er mit einem kräftigen Satz an die Mauer springen will und eben so geschickt und behändet wie immer die Mauer mittels der Simse und großen Spalten im Mauerwerk zu erklimmen. Oben angekommen würde er sich wegrollen und erst einmal von oben herab blicken, vielleicht war er hier oben ja schon sicher? Und dennoch stand sein Körper komplett unter Spannung.

Grossbauer Yharei nimmt das Feuer erst nur am Rande wahr, irgendwann hat er sich in Bewegung gesetzt, hat angefangen sich von der Situation zu entfernen ohne es so ganz regestriert zu haben ... dann ist da wieder dieses Ohrenbetäubende Geräusch und er schlägt wieder die Hände auf die Ohren, wendet sich knapp um und sieht wie das Vieh unter schmerzen das Haupt schüttelt. Erschreckend was es für Geräusche von sich gibt ...

Bauernjunge Larachiel hat für die aufgebrachten Worte der Echse, die er zudem nicht verstand, keine Zeit mehr. Neanir läuft ihm vorraus, schien doch ganz gut auf sich aufpassen zu können, zumindest wenn es ums weglaufen ging. Er flucht erneut leise auf, hält sich dann mit beiden Händen den Kopf und presst die Lider aufeinander als der Schrei des Ungetüms ertönt und ihn straucheln lässt. Er sieht zurück. Eine Tat die ihm zeigt wie sinnlos sein Vorhaben Wegzulaufen doch ist... Das Feuer schien dem Geschöpf allerdings garnicht gefallen zu haben.. und die wahnwitzige Idee, diese Kreatur aufhalten zu können, manifestiert sich hinter seiner Stirn. Nunja, hatte er eine Wahl? Er hält wieder inne und dreht sich erneut um. Der strenge Zug in seinem Gesicht war nicht gewichen, der nächste Zauber würde viel Kraft benötigen und er sammelt sich einen Moment, in dem Noelle wohl ihren Angriff wirken könnte. Langsam streckt er die Rechte zur Seite, ballt sie zur Faust. Kleine Flammen zucken um seine Finger, kriechen über seinen Unterarm während die Fangschrecke bereits wieder auf ihn zuhält. Langsam weicht er zurück, und er holt schließlich aus, will die Hand schräg vor seinem Körper nach unten ziehen, sein Arm von einem feinen Feuerschweif geflogt, doch der eigentliche Angriff bricht direkt vor ihm aus dem Boden empor. Eine Feuerwand lodert heiß gen des Nachthimmels, wäre allerdings einfach zu umgehen, sodass er bis zum letzten Moment gewartet hatte.. wenngleich er dadurch Gefahr lief, dass das Vieh ihn am Ende doch einfach niederrannte.

Bauernmädchen Slasaea zetert dem Magier noch eine Weile hinter her... waren denn alle hier Wahnsinnig? Dieses Wesen war ein göttliches Zeichen! Es musste einfach so sein! Er wendet sich dem Wesen zu und ruft erneut die Götter an... ja scheint das Wesen sogar noch anspornen zu wollen den Frevler nieder zu strecken. Doch da bricht auch schon der nächste Zauber aus dem Boden hervor... Ein weiterer Klageschrei halt über den Platz und scheint sich mit dem des Wesens vermischen zu wollen. Ihr Beine geben nach und jammernd gehen ihre Gebete gen Himmel das der Allmächtige diesen Ungläubigen verzeihen möge.

General Marvan Tesh merkt, dass die andere es einfach immer wieder angreifen. Den ganzen Spaß will er ihnen aber auch nicht alleine gönnen. Er grinst und atmet dann tief durch, um sich besser konzentrieren zu können. Er bewegt seine Hände in geringem Abstand übereinander, als wollte er einen imaginären Teig formen, ihn rollen. Die Luft vibriert, knistert als sich dort langsam dunkler Nebel formt, in dessen Innerem dunkelviolette Blitze zucken. Er lässt sein Gebilde weiter anwachsen, und wirft es dann von sich, auch er zielt auf den Kopf. Notfalls, macht er sich auch bereit den Kurs zu korrigieren. Die Empfindlichen Augen wollte er treffen. Er muss der Versuchung widerstehen sich jetzt schon die Ohren zu halten, falls es wieder schreit. Nach diesem Angriff, wird er sich dann rasch zurückziehen, aber zuerst will er noch abwarten wie es reagiert.

Zerrissene Seele Noelle prässt ihre Hände gegen ihre Schläfen. Sie hätte nie gedacht, dass Schreie derartige Schmerzen auslösen konnten. Sie muss sich bemühen, in ihrer Hand eine Wasserlache entstehen zu lassen. Sie wartet bis das Feuer auf dem Schädel der Schrecke verloschen ist und wendet sich ihr zu. Sie setzt ihre Hand vor ihre Lippen und pustet über das Wasser, das sich zu Eiskristallen wandelt, die nun auf die Kreatur zu fliegen. Sie will das Ungetüm überfrieren. Die Eisschicht wäre nicht dick, doch es würde wohl reichen, dass sie fliehen können. Als plötzlich die Feuerwand vor Larachiel emporschießt, zuckt sie zurück und muss ihren Zauber unterbrechen. Sie hofft, dass es gereicht hat, um die Kreatur aufzuhalten und ihnen Zeit zum Fliehen einzuräumen.

Magd Ella-Bree blickt erschrocken den Andern nach. sucht deren Reaktion und entscheidet sich ebenso zur Flucht. sie hebt sich empor und gleitet so schnell es ihr möglich ist in der höchsten höhe die ihr erglaubt ist davon. Einen einzigen Blick setzt sie noch zurück und schaut zu den anderen Flüchtenden. Doch schnell verschwindet sie in eine der zahlreichen Gassen und lässt sich durch nichts weiter beirren ihre Flucht zu vollziehen. Ihre Gedanken schweben um die Anderen, doch sie bleibt sich stur und flieht um eine der Kurven in den Gassen.

Im letzten Moment gelingt es der Fangschrecke die Kurve zu bekommen, um nicht in die eben entstandene Feuerwand zu laufen. Rutschend versuchen die vier Beine im Schnee Halt zu finden und es gelingt ihnen nur um Haaresbreite. An der Feuerwand entlang eilt das übergroße Insekt nun weiter und entgeht durch den unfreiwilligen Haken dem Blitzangriff. Nun ist es bedrohlich nahe an Yharei herangekommen, bedrohliches Klacken ist zu hören, bevor einer der klingenartigen Vorderarme ausholt und einer Sense gleich nach dem Halbelfen schlägt.

Rattenfänger Neanir kann gerade noch erkennen wie die Angriffe des Mannes und ein weiterer das Ding verfehlen, wobei er rasch in die Richtung blickt aus welcher die Blitze kommen. Viel erkennen kann er ob der Dunkelheit nicht mehr doch reicht es um ihn wohl bei genauer Betrachtung wieder zu erkennen. Dennoch wendet er sich rasch dem großen Insekt zu welches sich offenbar ein leichter zu besiegendes Opfer gesucht hat. Ohne lange zu zögern läuft er an die Kante des Hauses, zieht sein Messer und schlägt einige der Eiszapfen ab nur um sie dann halbherzig in Richtung des Wesens zu werfen, ob er trifft oder es etwas bewirkt sei mal dahingestellt. Nimm das und den hier! brüllt er jedem Geschoss noch nach.

Grossbauer Yharei hat so schnell mit einem Situationswechsel gerechnet und sieht sich plötzlich diesem riesen Vieh gegenüber da es plötzlich Haken geschlagen hat um den Angriffen der anderen Anwesenden auszuweichen. Der klingenartige Arm des Wesens ausholt und nach ihm schlagen will, er schafft es nur knapp auszuweichen, so das er nur am Arm getroffen wird und geht zu Boden. Schmerz geht durch seinen Körper und er schreit ehe er versucht sich wieder hochzurappeln, ob er aber shcnell genug ist, ist eher fraglich, so wenn das Wesen nicht abgelenkt würde oder es eben nochmal angreift.

Bauernjunge Larachiel bemerkt, dass das Vieh zumindest nicht einfach durch die Feuerwand hindurchläuft, weicht allerdings weiters zurück. Der junge Mann bemerkt Yharei zum ersten Mal, scheint erschrocken, als das Insekt sich nun gen diesem wendet. Lauf weg! Ruft er ihm noch zu, unsicher ob es zu spät war oder nicht, dann schlägt der Fangschreck auch bereits zu. Er wirft einen Blick über die Schulter zurück.. zur Gasse war es nicht mehr all zu weit und er hatte noch ein wenig Kraft über. Zum ersten Mal verfluchte er seine Unerfahrenheit im Kampf aus tiefstem Herzen, zusammen mit seinem behüteten Leben in dem die Reihenfolge des Essbestecks bedeutsamer war als das handwerkliche Geschick. Ja, er hatte viel gelesen.. doch er hatte wenig praktiziert.. Noch einmal sieht er gen der Echse, unsicher ob sie verstehen würde, dass auch sie früher oder später die Flucht ergreifen musste.. und dann sammelt der Magier sich für einen weiteren, vielleicht letzten kraftvollen Angriff.

Bauernmädchen Slasaea schickt noch ein paar klagende Rufe in den Himmel... doch da weder die Götter noch die Anwesenden des Platzes sie wahr zu nehmen schienen hört sie schließlich auf. Anklagend wandert ihr Blick übrt drn Platz und murmelt leise einen Fluch über dieses Dorf. Auch wenn sie nicht dazu in der Lage war, so waren zumindest die Worte ihr bekannt. Sie rafft ihre Felle und wendet sich ab von der traurigen Scene... sie benötigte dringend einen Schrein oder ähnliches. Vielleicht würden ein paar Opfergaben die Götter wieder besänftigen und wenn sie glück hatte lieh vielleicht sogar Abraxas ihr ein Ohr. So verschwindet sie in Richtung Wald.~

Zerrissene Seele Noelle muss feststellen, dass ihr Versuch, die Schrecke aufzuhalten, gescheitert war. Sie hatte wohl zu früh abgebrochen, so dass die Wirkung ausgeblieben ist und die Gottesanbeterin nur ein paar Schneeflöckchen oder dergleichen abbekommen hatte. Sie folgt dem Ausweichmanöver des Tieres und muss mit Schrecken beobachten, wie es einen jungen Mann verletzt. Sie kann aber nicht zu ihm eilen, um ihm zu helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. In ihrer Hand entstehen Eislanzen, die sie auf die Kreatur schießt, um sie abzulenken. Während sie die Eislanzen auf das Ungetüm wirft, weicht sie immer weiter zurück, sucht den Schutz der Gassen.

General Marvan Tesh knurrt unwillig auf. Sehr lange will er hier nicht mehr bleiben, erwollte nicht das nächste Ziel werden. Es war geschickter als es aussah.. naja es sah nicht geschickt aus, aber es war nunmal verdammt schnell! Er reißt die Arme hoch und kann verhindern dass die Energieblase im nächsten Haus einschlägt. Eine weiterführende Geste, lässt sie wenden. Diesmal, hatte er vielleicht mehr Glück. Er geht nach diesem zweiten und für heute wohl letzten Versuch wieder hinter der Ecke in Deckung, und harrt dort noch einen Moment aus, ehe er dann schließlich das Weite sucht. Die gemeinsamen Angriffe würden das Biest wohl weit genug ablenken dass er verschwinden konnte. Nun hält er sich sehr wohl die Ohren zu, und läuft immer schneller weg vom Ort des Geschehens. Ein andernmal, sagt er sich, würde er vielleicht mit weniger Risiko mehr über die Kreatur erfahren können.

Bedrohlich öffnen sich die Mandibeln der Fangschrecke als sie das Haupt senkt um auf Yharei hinab zu stoßen. Die Beißwerkzeuge würden den Halbelfen wohl in wenigen Momenten öffnen wenn nicht unternommen würde. Einige Male stößt sie hinab und verschwindet dabei größtenteils hinter der Feuerwand, als sich zwei von Noelles Eislanzen in ihre Seite bohrend und im Chitinpanzer stecken bleiben. Vor Schmerz heult die Kreatur auf, taumelt ein Stück zur Seite und schließlich nach vorn, wobei sie mit den spitzen Beinen direkt über Yharei marschiert.

Grossbauer Yharei kann nicht schnell genug aufstehen um zu entkommen, brennender Schmerz breitet sich erneut in seinem Körper aus als das Vieh mit seinem Beißwerkzeug auf ihn eingeht. Der Schmerz ist zu schlimm und der junge Halbelf verliert im nächsten Moment das Bewusstsein, kriegt nichts mehr mit von dem Schrei der Fangschrecke und auch nicht sein Ableben als ihn das Tier mit seinen spitzen Beinen niedertritt, die Atmung versagt, der Herzschlag setzt aus und der junge Mann bleibt reglos und blutüberströmt liegen, so das man die meißten tiefen Wunden garnicht recht erkennen kann.

Rattenfänger Neanir schmeißst weiter so gut es geht mit Eiszapfen oder Schneebällen auf das Wesen, doch muss er mit ansehen wie seine Angriffe daneben gehen oder keinen Schaden anrichten. Einen letzten großen Zapfen schleudernd dreht er sich herum und spurtet über die Dächer davon, kann er hier einfach nichts ausrichten und vielleicht konnte er die Leute im Wohnviertel zumindest warnen und sie würden sich zusammentun um das Ding zu besiegen ehe noch mehr Leute verletzt wurden. Zu spurtet er über die Dächer davon, mit einer kreischenden Stimme laut im ganzen Wohnviertel Alarm schlagend. ~

Bauernjunge Larachiel hatte den Flug der Eislanzen verfolgt, das Gefühl des Triumphes, als sie treffen, weicht allerdings rasch der Erkenntnis, dass Yhareis Leben verwirkt war. Da war es wieder.. dieses Schaudern, das sein Nackenhaar sträubte. Es war keine Trauer, er hatte den jungen Mann nicht gekannt und sein Schicksal konnte ihm einerlei sein.. Nein, es war die Gewalt und die Stärke dieser Kreatur, die ihm nur zu deutlich machte, wie viel er noch zu lernen hatte. Einen Moment hatte er inne gehalten, dann jedoch verzieht er die Lippen, öffnet die Hand, während er sie über den Kopf hebt. Ein gewaltiger Feuerball formt sich über seiner Handfläche, scheint sich um die eigene Achse zu drehen während er weiter anwächst. Auf nahezu selber Höhe wie die Halbelfe hält er schließlich ein, krümmt die Finger als müsse er Kraft anwenden zur Klaue. Es scheint er würde die magische Ladung werfen, wie einen Ball. Ein Feuerschweif folgt der Kugel während Larachiel fühlen kann, dass seine Kräfte ihn verlassen. Die Flucht war ihnen sicher, die Gasse in ihrem Rücken.. doch vielleicht konnte er mehr als nur ihr Überleben sichern.. Es war einen Versuch wert.. den Versuch, die Kreatur zu vernichten.

Zerrissene Seele Noelle wendet angewidert ihr Antlitz von dem Untier ab. Sie hätte dem Halbelf helfen können...Ihn heilen können. Doch nun konnte niemand mehr etwas für ihn tun. Sie kann nicht mitansehen, wie die Schrecke ihr Beißwerkzeug in den Körper schlägt. Nicht einmal Genugtuung empfindet sie, als ihre Eislanzen treffen. Der Schrecken über den Tod des Mannes ist zu groß. Sie bekommt das Gefühl, in diesem Dorf mehr mit dem Tod konfrontiert worden zu sein, als irgendwo anders. Eine Träne sucht sich glitzernd den Weg über ihre Wange. Sie kannte den jungen Mann zwar nicht, aber sein Schicksal nimmt sie doch mit. Aus dem Augenwinkel beobachtet sie den Feuerball, der in Larachiels Hand immer größer wird. Sie weicht noch einige Schritte zurück. Sie kann nicht einfach weglaufen. Sie ist die Einzige, die Larachiel helfen könnte, wenn seine Kräfte nachlassen oder er gar verletzt wird.

Ruckartig bewegt sich der Körper der Fangschrecke hin und her, als diese versucht die Geschosse abzuschütteln, doch stecken sie fest im Panzer. Dass sie dabei den Halbelfen zu Tode trampelt registriert die Kreatur nicht. Stattdessen treibt der Schmerz sie zu einer Flucht nach vor, stachelt sie noch weiter an, so dass sie nun durch die Feuerwand hindurch direkt auf Noelle zujagt. Die kleinen Flammen verlöschen durch die Geschwindigkeit sofort wieder und die Mandibeln klackern bedrohlich. Abermal entrinnt der Kreatur ein Schrei, welcher Wellen aus Schmerz in die Köpfe entsendet und damit wohl auch dem Wirken von Magie abträglich ist, dann trifft sie Larachiels geschoss. Der dunkle Panzer flammt auf und Feuer züngelt über die Kreatur. Brennend und schreiend stürmt sie weiter auf ihre beiden verbliebenen Widersacher zu. Unklar wie lang sie diesen Zustand wohl ertragen kann.

Bauernjunge Larachiel bemerkt, dass die Kreatur direkt auf sie zuhält, doch auch sein Geschoss hatte getroffen und den schwarzen Panzer in Brand gesetzt. Danach geht alles sehr rasch. Ohnehin unfähig der Bestie mit einem weiteren Angriff den Gnadenstoß zu geben bliebt ihm nur eins: hoffen, dass das Feuer reichen würde das Insekt dahin zu raffen und flüchten. Er will sich vor Noelle werfen, die mit ihren Gedanken bei dem Toten hängengeblieben schien, will sie an den Schultern packen, grob wohl, wie man eine Dame für gewöhnlich nicht anzufassen hatte, um sie in die Gasse zurück zu stoßen und auch selbst aus der Reichweite der wütenden Fangschrecke zu entkommen.

Zerrissene Seele Noelle zuckt zusammen, als der schrille Schrei ertönt. Sie schlägt ihre Hände an ihre Schläfen und ruckartig ist sie wieder ganz da. Sie spürt die rohe Berührung Larachiels, der sie in die Gasse stößt. Sie kann nicht ganz klar denken. Sie begreift noch immer nicht, wie dieses Tier derart schmerzende Laute von sich geben kann. Sie stolpert fast, durch den Stoß. Fängt sich aber und läuft dann die Gasse hinunter, wobei sie sich einmal kurz umsieht, ob auch Larachiel entkommen konnte.

Wild schlagen die Vordergliedmaßen der Fangschrecke um sich und ihr Schrei leiert und verliert seine schmerzende Wirkung, als sie Larachiel nun fast erreicht hat. Noch immer überzieht das Feuer einen Großteil des Körpers und bringt die Eislanzen in der Seite zum schmelzen. Schon holt die Bestie zum Schlag mit den klingenförmen Armen aus, dann stürzt sie, überschlägt sich einige Male und nur wenige Armlängen vor Larachiel liegen. Sofort glimmt ihre Gestalt auf, tiefblaue Blitze zucken über ihren Körper, bis dieser sich schließlich auflöst. Nur die Spuren im Schnee bleiben zurück, sowie ein kleiner viereckiger grauer Stein mit einer tiefblauen Rune in der Mitte.

Bauernjunge Larachiel presst sich in seinem Schreck dicht an die Wand in seinem Rücken, dreht den Kopf mit geschlossenen Augen zur Seite. Das Feuer ist hell und heiß, der Schrei jedoch verlor seine betäubend schmerzhafte Wirkung und alsbald vernimmt er den Aufschlag des Insekts. Sein Blick zuckt zur Seite, just in dem Moment, als das Tier wenige Armlängen vor ihm liegen bleibt. Die eisblauen Augen ungläubig wie erschrocken geweitet harrt er, hält die Luft an.. und die Kreatur löst sich auf. Reglos beobachtet er das Schauspiel, atmet erst aus, als die tote Fangschrecke veschwunden bleibt.. und lockert seine Haltung. Er ist erschöpft.. dennoch tritt er vor, berührt den Schnee, der noch von den Umrissen des Tieres gezeichnet ist.. ganz so als wäre etwas daran besonders.. und dann bemerkt er den Stein. Der Magier runzelt die Stirn misstrauisch, will die Hand nach dem kleinen Viereck ausstrecken um es an sich zu nehmen... Erst jetzt fällt ihm Noelle und seine grobe Handhabung wieder ein und er blickt gen der Gasse, in die er sie so uncharmant gestoßen hatte.

Zerrissene Seele Noelle blickt immer wieder zurück und sieht dann, wie das riesige Insekt zu Boden geht. Sie verlangsamt ihre Schritte, dreht herum und bleibt einen Moment abwartend stehen, ehe sie langsam zurück kommt. Sie sieht, wie Larachiel sich nach etwas bückt. Das Insekt ist aber spurlos verschwunden. Neugierig kommt sie näher und dann erblickt auch sie den Stein. "Was ist das?", fragt sie, auch wenn sie weiß, dass er es wohl auch kaum wissen konnte. Neugierig begutachtet sie den Stein, belässt es aber dabei und hütet sich erst mal davor, ihn aufzuheben. Bisher beinhaltet diese Nacht genug Schrecken.

Bauernjunge Larachiel sieht von der Halbelfe zurück zu jenem Stein. Er scheint unschlüssig. Ich weiß es nicht... Gibt er der Wahrheit entsprechend zurück und nimmt es nun doch in die Hand, streift mit dem Daumen über die Rune. Sieht aus wie eine Rune.. Aber ich kann soetwas nicht lesen.. Ich kenne es nur anhand der Form.. Meint er während er sich erhebt, kurz wird ihm schwindlig, doch er verbirgt es gut, betrachtet das Zeichen noch einen Augenblick ehe er gen Noelle sieht. Verzeih, ich hoffe ich habe euch nicht verletzt? Spricht er die grobe Geste an mit der er sie in Sicherheit gebracht hatte, mustert sie flüchtig, kann jedoch keine Verletzungen erkennen.. und erstmals bemerkt er auch die Feuchte ihrer Wangen, dort, wo die Tränen über ihr Gesicht gelaufen waren.. und er erinnert sich an den Halbelfen, den er schließlich mit seinem Blick sucht.

Zerrissene Seele Noelle wartet ab, bis er das Artfakt hochgenommen hatte und beäugt es dann nochmals. "Schade. Ich kann solche Zeichen auch nicht entziffern.", bedauert sie und blickt dann kurz an sich herab. "Nein, Ihr habt mich nicht verletzt. Wenn Ihr mich nicht in die Gasse geschupst hättet, wäre ich jetzt wohl nicht mehr am Leben.", erwidert sie in dem Wissen, dass sie etwas neben sich stand, als sie den Tod des Halbelfen gesehen hatte. Solche Szenen bekommen ihr nicht gut. Dafür ist sie zu sensibel. Vielleicht ist das auch eine Schwäche, die sie abbauen sollte. Andererseits wiederum braucht sie die Sensibilität bei ihren Patienten. "Seid Ihr verletzt?", erkundigt sie sich dann und mustert ihn kurz überprüfend.

Bauernjunge Larachiel lächelt dünn auf ihre Worte hin, sie wäre nur seines Stoßes wegen noch am Leben. Beiläufig lässt er den Stein in seine Manteltasche gleiten. Vielleicht finde ich jemanden, der in der Lage ist Runen zu lesen.. oder aber ich finde in der Bibliothek etwas passendes... Merkt er an, zieht aus der selben Geste ein sauberes Stofftaschentuch hervor, dass er Noelle reicht. Wartet hier.. Ich überzeuge mich davon, dass der bemitleidenswerte Mann tot ist.. Wenn dem so ist sollte ich ihm die Ehre erweisen, ihn zur Kapelle zu bringen, damit er ein anständiges Begräbnis erfährt.... Kurz noch sieht er sie an als wolle er sich versichern, dass es ihr gut ging.. dann würde er sich wohl abwenden und gen des Toten gehen..., die Kaputze nicht wieder über sein feuerrotes Haar gezogen.

Zerrissene Seele Noelle nickt zustimmend. "In der Bibliothek findet man sicher etwas dazu.", meint sie zuversichtlich und zögert kurz. "Wenn Ihr etwas rausgefunden habt, könntet Ihr mich dann informieren. Ich finde es äußerst merkwürdig und interessant, dass dieser Stein hier zurückgeblieben ist.", fährt sie fort und in ihren Augen ist deutlich die Neugierde zu erkennen. Sie nimmt das Taschentuch dankend entgegen und meidet es, den Blick auf den Leichnam zu richten. "Ja. Er soll nicht auch noch zum Opfer von Aasfressern werden.", stimmt sie ihm zu und blickt ihm kurz nach, als er gen des Toten davon geht.

Bauernjunge Larachiel sieht über die Schulter zurück, ein dünnes Lächeln auf seinen Lippen. Natürlich. Im Grunde scherte ihn das Schicksal Fremder wenig.. doch er weiß, was sich gehört und einen Toten auf dem Platz liegen zu lassen ist gegen seinen Sinn für Ethik.. Zudem die Tränen der jungen Frau ihn seltsam berührt hatten. Irrte er, oder kannte sie ihn ebenso wenig wie er? Vor dem Toten geht er in die Hocke. Es ist nicht schwer zu erkennen, dass kein Leben mehr in diesem Leib steckte, dennoch fühlt er seinen nicht vorhandenen Puls, atmet seufzend aus und betrachtet Yhareis Körper nachdenklich, ehe er ihn auf die Arme heben will. Er ist nicht der Kräftigste, doch es gelingt nach kurzem Taumeln und seine Schritte werden alsbald fester, als er an Noelle vorbei gen der Kapelle tritt, wo er den Toten an den Priester übergeben konnte, der das Begräbnis in Auftrag geben würde. Das nötige Gold.. hatte er.. und die Bezahlung würde eine Kleinigkeit bleiben, die er Noelle gegenüber unerwähnt ließ.

Zerrissene Seele Noelle wartet geduldig ab, bis Larachiel den Leichnam in die Kapelle getragen hat. Währenddessen trocknet sie ihre Wangen, die von den Tränen feucht glitzerten. Sie hält ihren Blick immer so, dass sie den Toten nicht ansehen musste. Ihr Blick schweift in den Sternenhimmel und zum Mond, der die Gassen in ein schummriges Licht hüllt. Sie streicht kurz ihr Haar zurück, das durch die Aufregung, wirr in ihr Gesicht hängt. Nun sieht sie wieder halbwegs ordentlich und gepflegt aus.

Bauernjunge Larachiel kehrt alsbald zurück, seine Hände rot von frischem Blut und auch sein Mantel schimmert in jener Farbe. Er sieht nur flüchtig an sich hinab, wirft Noelle dann einen Blick zu und bedeutet ihr mit der Rechten, so galant es der Anblick seiner blutigen Finger erlaubt, vor ihm in die Gasse zu treten. Nach der Anstrengung war sein Schwindel deutlicher geworden.. und er hatte keinerlei Heim in das er gehen konnte.. Allerdings würde er die Halbelfe zumindest noch nach Hause begleiten. Danach konnte er immer noch die Schänke aufsuchen...

Zerrissene Seele Noelle hat geduldig ausgeharrt und mustert ihn kurz. Wie es scheint, braucht nicht nur sie ein Bad und frische Kleidung. Ein Schmunzeln hebt ihre Mundwinkel, ehe sie mit einem dankenden Nicken in die Gasse tritt und dort verschwindet.

Bauernjunge Larachiel lässt seinen Blick ein letztes Mal über dne Platz schweifen nachdem Noelle jenen bereits verlassen hatte. Während er sich abwendet um auch in der Gasse zu verschwinden streichen seine Finger über die Oberfläche des Steins. Er würde sich später dessen Geheimnis zuwenden.. und so verschwindet auch er zwischen den Häuserreihen..

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 Betreff des Beitrags: Re: Seltsame Kreaturen
BeitragVerfasst: Di 12. Okt 2010, 21:33 
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Dorfplatz: (einige Tage später)

Bürgermeisterin Talia kämpft sich mit Ihrem schwarzen Umhang über den Platz, die Kaputze dessen trägt sie tief ins Gesicht gezogen.Lange Zeit war sie nihct mehr hier fünf Vollmonde suchte sie nach ihrem Vater und nun da all ihre Ersparnisse verbraucht waren musste sie wieder zurückkehren und versuchen schnell etwas Gold aufzutreiben. Sie wird wohl wieder Drachen töten müssen um ihre Suche fortzufahren. Etwas nachdenklich sieht sie aus als sie verharrt und versucht etwas zu erkennen doch bei diesem Schneesturm wird sie wohl nichts erkennen können. Mit den Händen vorraus tastet sie ihren Weg vorsichtig ab. Bei diesem Sturm finde ich nie nach Hause ich sollte die Schänke finden Denkst sie sich. Weiter versucht sie sich vorran zu tasten doch vergebens viel zu erschöpft von der Reise und dem Hunger den sie schon seit zwei Monden verspürt lässt sie sich an einer Mauer sinken und wärmt sich indem sie ihre Hände kraftvoll aneinander reibt.

Bauernjunge Mordrad verlässt, wie stets zu später Stunde, das Wohnviertel um durch die nächtlichen Gassen zu streifen. Der Schneesturm welcher gerade über das Dorf fegte, trug nicht wirklich zur ohnehin schon schlechten Stimmung des jungen Mannes bei. Leise vor sich hin murrend über das Wetter und irgendeine Tür, zieht Mordrad seine Kapuze noch tiefer ins Gesicht und senkt das Haupt, um zumindest etwas geschützt zu sein. So stapft er trotzig die Gasse entlang und schließlich auch schnurstracks über den Platz, wobei seine Stiefel immer wieder in einem tieferen Schneehaufen versinken, so dass er gelegentlich strauchelt.

Bürgermeisterin Talia Talia vernimmt leise Stimmen und obwohl sie nichts sehen kann weiß sie das sie den Platz mit jemanden teilte. Immernoch stürmte es schnee und das Wetter scheint ihr zuzusetzen. Sollte sie es doch gewohnt sein so lange sie hier verweilte, doch durch ihre langen Reisen schien sie das Wetter in den ewigen Wintertal viel zu sehr zuzusetzen.

Bauernjunge Mordrad flucht hörbar auf, als er wiedereinmal bis weit über den Knöchel im Schnee versinkt. Frustriert hält er inne und schüttelt das Bein, wobei er aus den Augenwinkeln Talias Schemen wahrnimmt. Sofort spannen sich die Muskeln unter seinem Mantel, wer wusste schon wer oder was hier des Nachts auf dem Platz lauerte. Einen Moment war er unentschlossen, sollte er sich besser zurück ziehen? Doch schließlich obsiegt die Neugier, immerhin war es durch das Dreckwetter hier schon öde genug. Langsam macht er einige Schritte auf den Schemen zu.

Bürgermeisterin Talia vernimmt dein lautes Fluchen und fragt sich wer um diese Zeit auf dem Dorfplatz ist ob er sich auch verlaufen hatte? Nun sie würde nach den Geschichten wie es um Wintertal stand einfach leise bleiben. Sollte es zu einen Kampf kommen würde sie sowieso nichts ausrichten können, viel zu erschöpft und erfroren ist sie um sich zu bewegen. Doch lange könnte es nicht mehr dauern bis es zu stürmen aufhören würde und so lange würde sie noch überleben. Die leisen Schritte nimmt sie wahr und erhebt sich langsam schmerzhaft vom Boden doch die Wand an die sie sich lehnt stützt sie immernoch.

Bauernjunge Mordrad bleibt einige Schritte vor Talia stehen. Seine Augen mustern sie skeptisch unter der Kapuze hervor. Ist nen schlechter Platz zum schlafen, merkste selbst was? fragt er mit einem spöttischen Ton und grinst, trotz ihrer offensichtlich schlechten Verfassung. Auf den ersten Blick schien sie harmlos zu sein, was ihn erleichterte. Immerhin hätte sich hinter dem Schemen auch etwas ganz anderes verbergen können, wenn man den jüngsten Geschichten Glauben schenken durfte.

Bürgermeisterin Talia legt sich sanft ein lächeln auf ihre zarten Lippen und ihr Blick wandert in sein Gesucht ehe ihre Meloniche stimme erklingt nunja ich fand nicht nach Hause. nun merkt sie erst wie blöd sich das angehört haben muss und sie schmunzelt beschämt. Ich meine... nun... ich seh in diesem Sturm meinen Weg nicht Ihr Blick wandert gen Boden und sie fühlt wie sich ihr das Blut zu Kopf steigt das ihre Wangen rot färbt und sie verhart vor ihm immernoch beschämt auf den Boden starrend.

Bauernjunge Mordrad hebt eine Braue, auch wenn seine Mimik wohl gänzlich vom Schatten der Kapuze verschluckt wird. Zuviel getrunken oder was? formt er seine Gedanken ohne Überlegung in Worte und deutet mit dem Daumen über seine Schulter. Das Wohnviertel ist da hinten, da komm ich nämlich gerade her. meint er und fügt dann noch an Ist nicht zu verfehlen, einfach nur gerade über den Platz drüber. Da siehst dann auch die Gasse dahin, zumindest wenn du noch gerade gehen kannst. Dabei wird das Grinsen auf seinen Lippen mit jedem Wort breiter.

Bürgermeisterin Talia lächelt nun erneut nun wenn ihr durch diesen dichten schneesturm noch irgendetwas erkennen könnt nun gut doch ich sehe nichtmal meinen gegenüber. Sagt sie nun auch etwas scharf und versucht ihn zu mustern.

Bauernjunge Mordrad lächelt nun zuckersüss, offensichtlich jedoch auf eine sarkastische Art und Weise. Nun meine Dame, sehen kann ich nicht besser als ihr. Doch weiß ich, dass irgendwo dort hinten der Platz zu Ende ist und eine Gasse ins Wohnviertel führt. Das Einzige worauf man achten muss, ist nicht bis zum Hals in dem Scheißschnee zu versinken. Er schnaubt verächtich. Wenn es Euch jedoch solche Schwierigkeiten bereitet, führe ich euch... mit Freuden auf die andere Seite zur besagten Gasse. Ein ironischer Unterton begleitet seine Worte und lässt vermuten, dass seine Worte vielleicht nicht ganz so gemeint sind.

Ein mattes Flackern erhellt plötzlich eine Gasse am Rande des Platzes, nicht unweit der beiden Bewohner, welche sich zu so später Stunde noch auf dem Platz befinden. Bläuliche Lichter blitzen auf, zucken durch die Nacht und dringen sogar durch den dichten Schneesturm. Nur kurz dauert das seltsame Spektakel, welches offensichtlich nicht natürlichen Ursprungs ist. Kaum das der Platz wieder in gewohnter Dunkelheit liegt, ertönt aus eben dieser Gasse ein schriller Schrei, welcher durch Mark und Bein geht. Ein greller Ton, welcher übers Ohr direkt in den Kopf dringt und dort bitterliche Schmerzen verursacht.

Bürgermeisterin Talia schaut nun etwas nachdenklich zu Boden sie könnte nich ewig hier auf das enden des stürms warten oder sich führen lassen von einem äußerst beängstigenden Wesen aber hier würde sie auch seiner Gesellschaft obliegen. bitte führt mich überwältigt von der Erschöpfung dem Frost und dem Hunger plazten dies Worte aus ihrem Mund und sie schaut erwartungsvoll auf die weiße Fläche von wo sie eben nich seine Stimme vernahm. Ein helles Licht lässt sie Kurz ihren gegenüber mustern und ein schriller schrei lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren Was war das? ängstlich schaut sie in das schneetreiben ohne ihren gegenüber sehen zu können.

Bauernjunge Mordrad greift sich an die Schläfe, als der Schrei unbekannte Wellen aus Schmerz durch seinen Kopf jagt. Es dauert einen kurzen Moment, bis er sich von de Schreck erholt hat, nervös blickt er sich um, hat jedoch keine Chance etwas zu erkennen. Ich habe keine Ahnung, aber ich glaube kaum, dass es etwas Gutes bedeutet. presst er hervor. Schnell, steht auf. Wir sollten hier verschwinden. In diesem Moment kommen ihm Zweifel, ob sie überhaupt in der Lage war sich schneller als Schritttempo zu bewegen. Haltet Euch an die Häuserwände, dann könnt ihr den Platz umrunden. meint er noch und sieht angestengt in jene Richtung aus welcher das Leuchten kam.

Dumpfe Geräusche hallen über den Platz. Sie folgen schnell aufeinander und lassen den Boden leicht erzittern. Schnee rieselt von den Dächern, jedes Mal wenn die Geräusche erklingen. Zwar ist durch das Wetter nichts zu erkennen, doch kann man spüren, dass sich etwas Großes aus der Seitengasse auf den Platz schiebt. Rasselnde Geräusche sind leise zu vernehmen, welche an kein heimisches Wesen erinnern. Kurz ist es still, dann ertönt ein weiterer schriller Schrei, lauter und näher als der Erste, welcher jeden der ihn vernahm mit Schmerzen peinigen würde.

Bürgermeisterin Talia blick sich nun aus etwas ängstlich um gut! antwortet sie ehe sie sich schnellen schritts an der Wand entlang tastet. Das sie nicht selbst vor mehr als Stunden auf diese Idee gekommen war Ärgert sie doch nun schien es etwas ernster zu sein, seine Stimme hörte sich besorgt an und das schien ihr Angst zu machen. Vielleicht war es nichts bedeutendes und wir laufen grade ins verderben? Ihre Hände wandern zu ihrem Kopf und halten Ihre Ohren zu ehe sie vor schmerzen zu Boden gleitet und ein schmerzvollen schrei unterdrückt. Kurz nach den schreien tastet sie sich weiter an der Mauer entlang um zu der besagten Gassen zu kommen von dortaus kenn sie den Weg.

Bauernjunge Mordrad folgt Talia kurzauf und presst ebenfalls seine Hände auf die Ohren um den Schmerzen entgegen zu wirken. Nichts Bedeutendes? fragt er entgeistert und muss trotz der Situation lachen. Wenn es nichts Bedeutendes ist, können wir auch nicht in unser Verderben laufen. Doch wenn ihr wollt geht nur dorthin und sagt dem Ding guten Tag und einen Gruß von mir. Ich werde mich aber trotzdem verdrücken. meint er und bleibt kurz stehen, um mit einigen Gesten und Magie einen Golem aus Metall herbeizurufen, welcher aus dem Erdboden vor ihm Platz. Etwas Pfeilfutter würde nicht schaden.

Ein Rasseln dringt heran, dann setzen die dumpfen Geräusche und die leichten Beben wieder ein. Es scheint als ob das, was dort aus der Gasse gekommen war, sich nun wieder in Bewegung setzte und auf Talia und Mordrad zuhielt. Lauter und deutlicher wurden die Geräusche und offensichtlich kamen sie mit jedem Atemzug zielstrebig näher.

Bürgermeisterin Talia schaut begeistert in die richtung von der seine stimme zu kommen scheint doch war sie sich dessen nichtmehr sicher Nun da du noch zu lachen scheinst, scheint es nicht zu ernst zu sein. Erneut schmerzt es in ihren Ohren und wieder hält sie sich die Ohren zu und fällt kurz zu Boden ehe sie auch schon die Gasse erreicht und sich zu ihrem neuen Mitstreiter dreht und ihre nun ziemlich beanspruchte Stimme erhebt danke für alles. schnell verschwand sie im Wohnviertel.

Bauernjunge Mordrad brummt leise vor sich hin Auch nicht schlecht... verdrück dich nur. und lässt seinen Golem mit einem Handwink nach vorn in Richtung der Geräusche marschieren, bevor nun auch er sich umdreht und die Beine in die Hand nimmt. Er hoffte einfach, dass der Golem genug Ablenkung war, um ihm die Zeit zu verschaffen, die er zum Verschwinden brauchte.

Als die Umrisse des Golem im Schneesturm verschwinden, verebben auch die Geräusche. Still ist es, nur das Stapfen des Golems ist zu vernehmen. Ein berstendes Geräusch von reißendem Metall unterbricht die Schritte, gefolgt von einem Aufschlag. Dann folgt ein weiterer schriller Schrei, welcher das schnelle Ende des Golemlebens vermuten lässt. Vereinzelte Metallteile landen in der näheren Umgebung von Mordrad, dann beginnen die dumpfen stampfenden Geräusche von Neuem.

Bauernjunge Mordrad zieht den Kopf ein als ihm Einzelteile seines Golems um die Ohren fliegen und setzt zum Sprint an. Gelegentlich versinkt er tief im Schnee, was ihm Zeit und Kraft abverlangt. Ein Mal stürzt er sogar fast, bevor er den rettenden Anfang der schmalen Gasse erreicht, in welcher Talia eben zuvor wohl verschwunden war. Seiner Auffassung nach dürfte das Ding zu groß sein um hier hindurch zu passen, doch sowas wusste man nie genau. So schnell seine Beine ihn tragen hetzt er hindurch um in den Gassen abzuhängen, was auch immer ihn hier verfolgte.

Als Mordrad die Gasse erreicht endet das Stampfen abrupt. Ein Schrei jagt ihm noch nach, doch verfehlt auf die Distanz wohl seine Wirkung. Fast könnte man meinen Enttäuschung klinge darin mit. Dann flackern erneut bläuliche Lichter auf, hüllen den Platz in ein Magiegewitter und damit ein absonderliches Schauspiel ohne Zeugen. Dann ist es wieder still und langsam aber sicher verblassen die Spuren des Vorfalls durch den Neuschnee.

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