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 Betreff des Beitrags: Platz der Geschichten
BeitragVerfasst: Di 20. Dez 2005, 09:27 
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Meine erste Geschichte Teil 1 (Weil zu lang)

Es gibt Tage da möchte man eine Geschichte niederschreiben. Die Bilder und Gefühle sind in einem drin und warten nur darauf aufs Papier gebracht zu werden.

Man setzt sich hin, Stift und Papier bereit, dann hält man inne und fragt sich wo man anfangen soll? Wie weit hole ich aus... Wieviel erzähle ich... Wie tief...
Wird sie etwa ein Roman? Und wo soll diese Geschichte enden, hat sie doch ein Ende...?

Und da wird einem klar, dass diese Geschichte nicht aufs Papier kann... Dass man sie nicht schreiben kann... und so beschließt man, um damit etwas geschrieben zu haben, eine andere Geschichte... eine alte Geschichte zu schreiben. Von einer anderen Welt... Vor langer, langer Zeit. Von einem Krieger... der Ewigkeit verdammt.

Erzählt in langen Winternächten am Lagerfeuer der Krieger, die sich an ihre Schwerter und Äxte lehnend mit Ale wärmten, nach dem Kampf, hoffend, dass irgendwann auch ihre Kämpfe und Taten erzählt werden... An einem Lagerfeuer von Kriegern an Krieger nach dem Kampfe.


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Ein stattlicher junger Bulkan mit einem stolzen Labi auf seinem rechten Schulter näherte sich der Taverne. Es war seltsam still, als würde der Tod mit seiner Anwesenheit persönlich glänzen. Dabei war es ein schöner Tag. Die Sonne schien voller freude und kein Wölkchen war zu sehen. Als er vor der halb offenen Tür stand, beschlich ihn ein mulmiges Gefühl. Warum im Namen Katans war es so still hier! Auch sein Labi war unruhig und schrie laut der Taverneninnerem entgegen, als der Namenlose Bulkan vorsichtig mit seinem Schwert die Tür aufstoßen wollte, fiel auch schon die vermoderte Tür aus den Angeln und ein halbverhungerter Wolf sprang ihn plötzlich an! Trotz des schnellen und überraschenden Angriffs des halbverhungerten Wolfes, gelang es dem jungen Bulkan sich zu ducken während sein Labi sich schon auf den Wolf stürzte und dessen armseligem Leben ein Ende setzte. Grinsend lobte der Krieger seinen Gefährten und gab ihm einen Apfel zu essen. Dieser schnappte mit einem wilden glitzern in seinen Augen danach und verschlang den Apfel mit einem Biss. Von der Haltung seines Begleiters wusste der Bulkan, dass höchstwahrscheinlich keine Gefahr mehr drohte doch aus seiner Erfahrungen heraus wusste er, dass nichts sicher war! Dafür war er zu lange in der Wildnis. Alleine nur mit seinem Gefährten und er wusste: er konnte nur sich selbst und seinen Schwertern vertrauen! Und natürlich seinem Labi.

Drinnen herrschte Chaos. Tische und Stühle waren umgefallen und halbvermodert. Durch die vermoderten Wände und Fenster fiel Sonnenlicht in das innere der Schenke, Staub lag überall fingerdick. Da und dort sah er Spuren von wilden Tieren aber auch von anderen Bulkan und Kailis. Ja sogar Menschen spuren konnte er entdecken. Er wusste, dass es hier nichts zu holen gab und hier weiterhin zu verweilen kam Zeitverschwendung gleich. Somit drehte er sich um und trat wieder aus der Ruine heraus.

"Komm mein Freund" murmelte er "lass uns weiterziehen! Neue Abenteuer und wer weiß, vielleicht der Tod wartet auf uns!" und so schreitete er den Weg seines Schicksals tapfer weiter!

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Zuletzt geändert von ISEGRIM am Sa 31. Dez 2005, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 20. Dez 2005, 09:28 
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Teil 2

Ein letzter himmelzerreißender Kreischen erklang in den Dekardifeldern als der Krieger sein Schwert in den Nacken des Kamaroiden bohrte. Beide fielen polternd zu Boden während der Bulkan mit noch mehr Blut und Fleischbrocken bedeckt wurde. Er hörte das leicht schelmische schnattern seines Labis und stand ohne eine Miene zu verziehen auf. Blut tropfte von ihm und seinem Begleiter runter.

"Hier für dich Aze"

sagte er und schmiss seinem Labi, der wie immer tapfer mitgekämpft hatte einen Apfel zu und lächelte bei seinem zufriedenem Schnattern. Er, Azrael, war mindestens so gut wie ein Bulkankrieger, dachte er sich stolz. Schnell säuberte er die edle Klinge seines Vaters, seiner Familie, und gab Aze noch paar Äpfel und machte sich weiter auf den Weg. Der Morgen würde bald grauen und er musste eine sichere Stelle finden um sich zu reinigen, zu erholen und für die neue Nachtwache bereit zu sein. Denn, "Das Böse kommt immer Nachts!" hatte sein Großvater immer gesagt und so gingen sie immer Nachts zur Wache, wenn alle schliefen. Fast alle.


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Viele Tage waren wieder vergangen seid er die Stadt verließ und seinen Weg wieder aufnahm. "Noch Zehn Aze! Mindestens noch zehn!" sprach der Krieger seufzend eher zu sich als zu seinem Gefährten als er weiterlief und versank wieder in seinen Gedanken an damals.

"Lauf, Ise! Lauf!" hatte sein Großvater zu ihm gerufen "und vergiss nicht was ich dir alles erzählt habe, sonst wirst du die Aufgabe nicht erfüllen können." Er zögerte kurz aber es war ihm bewusst, dass er weg musste. Er war der Träger und musste überleben zumindest bis sein Schicksal sich erfüllen würde. Sein Großvater würde mit seinem Labi bleiben um ihm den Rücken freizuhalten. Er sah nur noch wie der alte Krieger seine riesige Axt schwang und sich den Tyras und Rex in den Dekardifeldern stellte. Doch sein Weg wurde von zwei Raps geblockt. Er wies Aze an ihm den Rücken zu decken und zog die Klinge seines Vaters aus der schwarzen Scheide und ein leichtes glitzern entstand unter dem fahlem Mondschein jenes Nachts. Das Kämpfen hatte er von seinem Vater, der der Träger vor ihm war, gelernt. Die Geschichten und Legenden lehrte ihn sein Großvater.

Ihnen war seit einigen Tage klar, dass alles im wandeln war und die Prophezeiung sich erfüllen würde. Doch so früh hatten sie es mit den Monstern von Shi nicht gerechnet hier in den Feldern und sie wurden damals während ihrer üblichen Nachtwache überrascht. Es hatte also angefangen. Aber noch würde es nicht enden, das wusste er von seinem Großvater. Er wusste nur nicht wo, wann und wie...

Er war inzwischen recht müde. Dieser letzte Karma hatte ihn mehr mitgenommen als er gedacht hätte und so wanderte er auf der Suche nach einem Versteck als er das Krächzen seines Freundes hörte. "Was ist mein Kleiner?" fragte er und schaute auf. Am Horizont sah er das Glitzern von einer Axt. Trauer und Wut umschloss bei diesem Anblick sein Gesicht und er sagte müde lächelnd "Nein mein Freund nein, das ist nicht Großvater. Er ist voraus geeilt um uns ein Platz vorzubereiten. Mach dir keine Hoffnungen. Ohne Hoffnung sind wir frei. Und nur wenn wir frei sind, können wir unserem Schicksal begegnen." und seufzte. Als ob er wüsste was er zu tun hatte, was ihn erwartete.

Die Sonne wanderte inzwischen weiter und er wusste, dass er sich bald ausruhen musste. Doch da hörten sie von der Ferne das Klappern eines Holzkarren und die Stimmen von Kindern, begleitet von paar Kriegern sowie Labis. Er blieb auf dem Hügel stehen und kniete sich hin um sich das Treiben genauer anzuschauen. Sie waren schließlich weit weg von jeder Ortschaft und so eine Truppe war mehr als ungewöhnlich in den tiefen Dekardis. Besonders heut zu Tage. Aze hatte inzwischen auf seinem Schulter Platz genommen und piekste den Krieger auf den Kopf. "Ja ist schon gut Frechdachs, hab sie auch gesehen. Ich vermute sie kommen von der Richtung in die wir wollen. Wollen wohl zu einem Portal." sagte er und fragte sich, ob sie wirklich von dort kamen. Es gab nur noch die alte Taverne, die immer wieder aufgebaut und wieder aufgegeben worden war und schmerzliche Erinnerungen. Als sie zuletzt an der Taverne vorbei gekommen waren, nach dem Tod seines Großvaters, war nicht viel mehr als Staub zu sehen gewesen. Es war wie immer unheimlich dort. Er erinnerte sich wieder an die Geschichten seines Großvaters. Aus irgendeinem Grund pflegte sein Großvater diesen Ort regelmäßig zu besuchen als sie früher zusammen unterwegs waren. Seltenst waren sie drinnen gewesen, bei den Kriegern, die sich entweder verlaufen hatten oder sich gerade noch in Sicherheit bringen konnten. Es roch dort immer nach Blut, sowohl von den Verletzten als auch von den toten Monstern. Komisch, es hatte ihn nie abgestoßen dieser Geruch. Lag wohl daran, dass er mit dem Tod aufgewachsen war. Als die Truppe aus seiner Sichtweite verschwand und er sich gerade aufrichten wollte, sah er die Spuren im Boden.

Die Spuren eines großen Rex´. Seine Haare richteten sich auf, die Augen wurden zu wutentbrannten Schlitzen. Mit einem bitterem Lächeln wandte er sich seinem Begleiter. "Wir haben ihn gefunden Aze. Es ist soweit. Wir werden uns bald unserer Prüfung stellen und unserer Familie große Ehre machen, wenns die Götter wollen." Er war aufgeregt wie schon lange nicht mehr. Endlich war seine Zeit gekommen. Und die Zeit für Rache. Lange hatte er für diesen Moment trainiert. Blut und Schweiß vergossen. Viele Verletzungen erlitten und Tote gesehen. Endlich war es soweit. Er gab seinem Begleiter ein paar Äpfel. An Schlaf war nicht mehr zu denken. Er nahm sich die komplette Rüstung ab und holte aus seinem **** einen Lederbeutel mit Wasser um sich damit zu waschen. Anschließend legte er sich die Rüstung seines Vaters an, die er für diesen Moment aufgehoben hatte. Azrael kreischte laut und man könnte meinen, dass er voller stolz seinen Herren betrachtete. Aber wer könnte es schon so genau sagen was ein Labi dachte oder fühlte. Es könnte genauso gut die Sorge um den bevor stehenden Kampf mit dem alten Rex sein, oder auch die Freude auf diesen Kampf. Auf jeden Fall würde es für beide ein besonderer Moment werden, wenn sie diesem Monster begegnen würden.

Der Krieger hatte inzwischen sein Schwert in die Erde gerammt und kniete sich davor um alle seine Kräfte zu sammeln. Die Hörner seines Helms glitzerten unter den Strahlen der Sonne und das rote Tuch um seine Lenden wehte leicht mit dem Wind. Seine Augen waren geschlossen und man konnte die stahlharten Muskeln unter der knappen Rüstung erahnen. Mit einem Schrei stand er, die Klinge aus der Erde ziehend, auf und hielt sie gen Himmel und er schwor begleitet von Glitzern und Schimmern der Klinge unter den Sonnenstrahlen, als wäre sie lebendig "Bei meinen Ahnen, bei meinem Blut, bei meiner Ehre! Entweder siegen wir heute oder wir sterben!"

Anschließend steckte er die Klinge in ihre Scheide und folgte voller Entschlossenheit und Grimm den Spuren, die den Tod für sein Großvater bedeutet hatten.

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Teil 3


"Lauf, Ise! Lauf! Und vergiss nicht was ich dir alles erzählt habe, sonst wirst du die Aufgabe nicht erfüllen können." Er zögerte kurz aber es war ihm bewusst, dass er weg musste. Er war der Träger und musste überleben, zumindest bis sein Schicksal sich erfüllen würde. Sein Großvater würde mit seinem Labi bleiben um ihm den Rücken freizuhalten. Er sah nur noch wie der alte Krieger seine riesige Axt schwang und sich den Tyras und Rex in den Dekardifeldern stellte. Doch sein Weg wurde von zwei Raps geblockt. Er wies Aze an ihm den Rücken zu decken und zog die Klinge seines Vaters aus der schwarzen Scheide und ein leichtes Glitzern entstand unter dem fahlen Mondschein. Er lief auf seine beiden Gegner zu und machte einen riesigen Satz in die Luft, nahm das Schwert dabei wie ein Speer in die Hand und schleuderte es dem ersten Rap entgegen und als er sich wieder dem Boden näherte zog er seinen Slayer und schmetterte damit den Schädel des zweiten Raps. Am Boden angekommen lief er sofort zu seiner Klinge und zog sie aus dem toten Leib heraus. "Großvater! Großvater!" rief er laut und stolz über das gelungene Manöver. Eine von vielen... Stunden, Tage, Wochen lang hatten sie geübt und alles hatte so geklappt wie sein Vater und Großvater es ihm beigebracht hatten. Als er seinen Großvater in der Dunkelheit wieder sehen konnte, konnte er erkennen, dass er nur noch mit einem Rex beschäftigt war und eilte zu ihm rüber, just fing die Erde an zu beben, der letzte Rex mit dem sein Großvater noch beschäftigt war, ließ plötzlich von ihm ab und einen Schrei los und wich zurück bis er einem Artgenossen begegnete&

Ein riesiger Rex stand vor ihnen. Er war gut 1 ½-mal so groß wie der Rex mit dem sein Großvater gekämpft hatte, ja sogar wie alle anderen Rex´, die sie jemals gesehen hatten. Mit einem Biss riss er dem kleineren Rex den Kopf ab und schleuderte den Haupt in die Dunkelheit. Sein Großvater stand voller entsetzen da, unfähig sich zu bewegen, während dessen versuchte sein Labi das Monster abzulenken, aber der Rex schlug ihn mit einem Hieb seines Schwanzes zu Boden und näherte sich unaufhaltsam seinem Großvater. Erst als er seinen Begleiter tot zu Boden fallen sah, schien der alte Krieger seine Fassung wieder gewonnen zu haben. Er schwang, einen Kampfschrei von sich gebend, seinen Axt um seinen Kopf und lief dem leibhaftigem Tod entgegen&



Der Himmel hatte sich verdunkelt und schwere, dunkle Wolken bedeckten die Felder, als der Bulkan mit den ersten Regentropfen von seinen Gedanken gerissen wurde. Er sah sich um und stellte fest, dass er sich in der Sichtweite der Taverne befand. Aze flatterte um seinen Kopf herum und schien ihn auf etwas aufmerksam machen zu wollen.

Auf ein Glühen&

Als sie sich der Taverne noch weiter genähert hatten, bemerkte der Krieger, dass sie wieder vollkommen aufgebaut war ja sogar besser aussah als früher. Seine Stirn legte sich in Falten. Wie konnte es sein? Er beschloss das Gebäude vom Hügel aus zu beobachten und nutzte die Zeit auch um sich und seinen Begleiter zu stärken. Es schien so, als wäre niemand da und er war unentschlossen ob er den Hügel runter gehen und nach dem Rechten schauen sollte. Doch als die Regentropfen immer dicker wurden, beschloss er sich auf den Weg zu machen um die Spur nicht zu verlieren. Komm mein Freund, hier haben wir nichts zu suchen und auch nichts zu finden! Wir müssen weiter.

Der Regen wurde mit jedem Schritt, das er tat heftiger und der Wind pfiff mit einer unerbitterten Kälte um sie herum. Der Boden war schon ganz matschig und es ließ sich nicht mehr flott vorwärts kommen. Der Krieger musste trotz allem schmunzeln als er an den Schlamm dachte. Seine Gedanken gingen zu seiner Jugend zurück. Wie sie im Schlamm kämpften auf dem Dorfplatz, wenn es geregnet hatte und es kaum möglich war mit den Schwertern und Äxten zu üben. Die jungen Bulkaninen, welche normalerweise bei den Waffenübungen mit den anderen trainierten, schauten den Schaukämpfen zu und flüsterten und kicherten untereinander. Im Gegensatz zu den Waffenübungen war es ihnen untersagt mit den Heranwachsenden zu ringen. Es war eher eine Regel des Anstandes als die Befürchtung, dass es dabei zu ernsthaften Verletzungen kommen könnte. Sie feuerten die jungen Krieger an, schrien und lachten...

Nur eine nicht& Raven& Raven mit dem Wind in den Haaren&

Sie stand immer aufrecht mit der Klinge in der Hand und den wehenden dunklen Haaren, welche sie sich nie zusammen band, noch nicht mal beim Kämpfen, bisschen abseits von den anderen kichernden und tratschenden Bulkaninen und beobachtete das Treiben mit kritischen Augen, welche wie eine frisch geschliffene Klinge blitzten und auch zu verletzen vermögen, und schien unbeeindruckt vom ganzen zu sein& Bis auf ein Lächeln um ihre Lippen...

+ Warum?
- Weil ich muss!
+ Ich will aber nicht, dass Du gehst...
- Ich muss aber... Es ist so wie es ist...
+ Warum?
- Es ist meine Aufgabe! Meine Bestimmung! Das weißt Du doch&
+ Und was ist mit mir?
Schweigen& ein vorwurfsvoller Blick&
- Wirst Du da sein, wenn ich wieder zurück komme?
+ Wirst Du wieder zurückkommen?
- Wenn es die Götter wollen...
+ Wenn es die Götter wollen...
Schweigen...



Er lief immer tiefer in die Felder hinein&

Unbemerkt der Stille, die ihn und seinen Begleiter erfasst hatte&

Ein Blitzen, ein Donner,

Der Boden zitterte unter seinen Füssen&

Ein markerschütternder Laut folgte dem Donner

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Zuletzt geändert von ISEGRIM am Di 20. Dez 2005, 09:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Teil 4


Attacke

Parade

Attacke

Parade

Attacke

Attacke

Ein klirren... ein Fluch...

+ Verdammt Junge wie oft hab ich dir gesagt, dass du dein Schwert niemals aus der Hand verlieren darfst?! Vergiss nicht dein Arm ist die Klinge, die Klinge ist dein Arm. Verlierst du deinen Arm, verlierst du auch dein Leben! Hast du mich verstanden?!

- Ja, Meister...

+ Nun gut... Geh jetzt nach Hause und frag deine Mutter ob du helfen kannst. Für heute hast du genug trainiert.



- Stahl!... Stahl! Schau! Ich hab meinen Slayer!

+ Also ist es soweit?
Schatten huschen über sein Gesicht. Schaut erst zu Boden dann Stahl an.
- Ja... Es ist soweit...
+ Und was ist mit... ihr?
- Sie wird warten... so hoffe ich...
Schaut seinen Freund, Bruder an... Versucht den Schmerz zu verbergen obwohl er weiß, dass ers nicht kann.
- Du weißt doch wie es ist... Wenn man weg ist... dann ändert sich einiges... so war es bis jetzt, warum sollte es diesmal anders sein?!
Schweigen
-Ich werde, so wenn es die Götter wollen, zurückkommen...
Holt tief Luft, seine Hand umgreift den Knauf seines Schwertes fester...
- Doch... ich habe angst vor dem was ich dann vorfinden werde... bzw. nicht finden werde...



Er lief immer tiefer in die Felder hinein&

Unbemerkt der Stille, die ihn und seinen Begleiter erfasst hatte&

Ein Blitzen, ein Donner,

Der Boden zitterte unter seinen Füssen&

Ein markerschütternder Laut folgte dem Donner



Stille

Dunkelheit



Bevor er ihn noch sehen konnte, trug der kalte Wind seinen Gestank dem Krieger entgegen. Der Bulkan hielt noch mal inne. Der Regen hatte aufgehört. Sie befanden sich weit im Norden der Felder. In der ferne konnte man, wenn es Tag wäre die Schnee bedeckten Gipfel des Horns sehen, aber der Himmel war immer noch wolkenverhangen und die Umgebung stockfinster.. Er rief Aze zu sich. Nahm einen roten Beutel mit silbernen Stickereien aus der Innenseite seiner, seines Vaters, Rüstung und band ihn an die Kralle von seinem Begleiter.

- Egal was passiert Azrael du darfst nicht eingreifen.
Ein trotziges Krächzen schallte ihm entgegen
- Nein! Es ist mein Kampf und ich muss ihm alleine Begegnen. Das weißt du.
Schweigen
- Außerdem... wenn ichs nicht schaffen sollte, musst du zu den anderen zurück.
Ein weiteres Krächzen
- Sei ein braver Vogel Aze. Du musst überleben, wenn ichs nicht schaffen sollte.

Er gab seinem Begleiter noch einen Apfel streichelte ihn überm Kopf und ließ ihn, ein letztes Mal seinem stolzem Freund hinterher winkend, in den Himmel aufsteigen. Nun hieß es seinem Schicksal zu begegnen. Seine Hand umgriff langsam aber sicher den Knauf seines Schwertes und zog die tausende Jahre alte Klinge langsam aus der Scheide. Das Geräusch der scharfen Klinge, welches bei der Reibung mit der Scheide entsteht, durchschnitt die Stille und wurde in die tiefen der Nacht getragen. Und er musste nicht lange auf die Antwort warten. Sein Gegner wusste spätestens jetzt, dass er da war und nicht weggehen würde. Entschlossen machte sich der Krieger auf den Weg...



Sie kämpften schon eine weile. Er hatte das Monster nicht unweit einer Höhle nahe der Schneegrenze entdeckt. Der Wind kam vom Norden und trug den Duft der Winterrosen, die überall blühten, mit sich. Er musste sich unwillkürlich an die Schneeballschlachten erinnern. Sie bauten sogar Burgen aus Schnee und Eis und übten für die kommenden Schlachten. Ein Lächeln huschte kurz über sein Gesicht mit den wiederkehrenden Erinnerungen.



Ein Schneeball fliegt im hohen Bogen durch die Luft und trifft etwas schwarzes wirbelndes.
+ Autsch! Du hast mich getroffen!
Schaut Raven besorgt an.
- Oh verzei´ mein Herz. Das wollte ich nicht. Tut es weh?
+ Nicht so sehr wie ich dir jetzt weh tun werde!
Sie lachte und warf sich auf ihn.



Er hatte schon einige Wunden erlitten und seine Kräfte ließen nach der langen Verfolgung schneller nach als er es erwartet hätte.
Er beschränkte sich inzwischen nur noch darauf auszuweichen und zu parieren um auf eine günstige Gelegenheit zu warten. Das Monster versuchte den Krieger mit seinen Schwanzhieben zu treffen und brüllte ihn immer wieder an.



Sie polterten aneinander geschlungen den Hang hinunter und blieben mit ihren Blicken aneinandergekettet liegen.

- Sag, wen liebst du?
+ Wen liebst du?
- Ich liebe dich.



Er atmete inzwischen schwer. Eins der Hiebe hatte ihn böse an der Rippe erwischt und versuchte einem weiteren Hieb auszuweichen als er an einem Stück Holz hängenblieb und zu Boden stürzte. Sein Schwert lag nun einpaar Meter neben ihm und er lag hilflos am Boden. Er konnte spüren wie sein Ende nahte, als er die Worte seines Vaters wieder hörte. Der Rex brüllte seines Triumphes bewusst und setzte an um den Krieger zu verschlingen als ein Krächzen erklang und ein goldener fremder Labi herabstürzte um dem Monster Paroli zu bieten. Dieser Augenblick reichte dem Krieger aus um nach seiner Klinge zu greifen und sich aufzurichten. Als sein Gegner ihn erblickte war es schon zu spät. Der Krieger ließ einen Schrei los in dem er seinen ganzen Ärger, Wut, Hass und Hoffnung packte und lief dem M.aul des Rex´entgegen. Als sie aufeinander prallten bohrte sich die Klinge in das offene M.aul des Monsters und kam aus dem rechten Auge raus. Der Rex ließ einen Schmerzensschrei los, hob den Kopf und wirbelte den Krieger samt seiner Klinge in die Luft und schleuderte ihn gegen einen Fels bevor er zu Boden fiel und seinen letzten Atemzug von sich gab.

Just in diesem Moment schoss ein heller Strahl durch den Körper des Bulkans und erhellte für einen kurzen Augenblick das Ort des Geschehens. Er lehnte nur noch kraftlos am Felsen und betrachtete mit einem Lächeln das tote Tier, welches so lange Angst und Schrecken verbreitet hatte, lag nun tot vor ihm. Er hatte die Prüfung bestanden...

Zufrieden und mit dem Wissen, dass er nun nach Hause kann, schloss er mit einem Lächeln die Augen, ohne die Strahlen des Mondes, welche nun durch die Wolkendecke brachen, noch der neben ihm landenden fremden Labi bemerkend.

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 Betreff des Beitrags: Clan der Wölfe
BeitragVerfasst: Di 20. Dez 2005, 09:51 
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Wohnort: Da wo die Wölfe heulen! Da wo der Mond scheint!
Ich war noch ein junger Mann... War auf der Jagd...

Als ich zu unserem Dorf weit weit im Osten zurückkehrte, fand ich nur Tod und Blut...

Niemand hatte überlebt... Nur ich...

Mein Vater lag zwischen den Toden... Seine alte Klinge noch in der Hand haltend...

Ich schwor Rache... Nahm sein Schwert und zog los...

Auf der Suche nach den Orks, die es waren, welche meinen Clan hinterrücks angriffen und weder Alt noch Jung verschont hatten...

Ich zog durch die Welt... Immer auf der Suche...

Ich war in Rabenthal, in Düsterstein, in Ana Grom Ataf.... Habe viel gesehen, gehört und gelernt. Wurde zu einem noch besserem Krieger als mich mein Vater Kür Shad schon gelerht hatte.

Doch das was ich suchte fand ich nicht... Einen der mir ebenbürtig ist...

Nun bin ich hier....

Um gegen den gefährlichsten Drachen zu kämpfen den es gibt. Gefährlicher als der Rote und Grüne zusammen. So hatte es mir mein Vater bei einem Clanfeier erzählt gehabt.

Nun hab ich den blauen Drachen gefunden!

Ich war lange in Rabenthal doch auch dort fand ich nichts als Schmerz, Lügen und Verrat...

Nun bin ich hier und hoffe hier meinen "Meister" zu finden.

Ich bin Isegrim! Sohn von Kür Shad! Erbe von "Clan der Wölfe"

Was hier passieren wird, weiß ich nicht. Werde ich endlich meinen "Meister" finden?!

Oder den entgültigen Tod!

Ich bin Isegrim! Ein Krieger!

Ehrlichkeit, Offenheit, Respekt und natürlich Vertrauen! Das sind die Grundsätze!

Wir hatten keine Feinde. Doch sollte mir jemals ein Ork zu nahe kommen egal wer er sein mag, soll er sich vor meiner Mondklinge in acht nehmen, welche ich beim Vollmondschein im Drachenblut geschmiedet und mit Wolfsblut abgekühlt habe. Und alle anderen, die mir oder denen, die mir wichtig sind zu nahe kommen. sollen sich vorsehen.

Das ist keine Drohung. Nein. Sondern...

Das Versprechen eines Kriegers!

Eins werde ich aber niemals vergessen was mein Vater mal sagte. "Es gibt immer einen, der besser ist!"

Ich bin Isegrim. Ein Krieger!

Schwert zum Gruß

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Zuletzt geändert von ISEGRIM am Fr 24. Feb 2006, 03:25, insgesamt 1-mal geändert.

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